Weihnachten als besinnliche Zeit und Gegenpart zur Gewalt

Deutschland ist zweifelsohne christlich geprägt.

Schon dass es in fast jedem Ort mindestens eine Kirche gibt, unabhängig davon, ob dort noch Gottesdienste stattfinden, untermauert diesen Aspekt eindrucksvoll. Das Weihnachten somit zu einem wichtigen kulturellen Brauchtum zählt, mitsamt der Adventszeit, ist eine Gegebenheit, auf die sich jeder von uns freut. Die Sehnsucht nach etwas Entschleunigung, Besinnlichkeit und der Wunsch zusammenzukommen erzeugt in uns ein Sinn für etwas mehr Menschlichkeit.

In einer Welt voller Konflikte und Unsicherheiten und teilweise auch Gewalt soll Weihnachten diese negative Spirale zumindest für eine kurze Zeit unterbrechen und jeden daran erinnern, dass wir es stets selbst in der Hand haben, wie man miteinander umgeht. Gerade Weihnachten als eine Art Pause vom restlichen Jahr zu betrachten hilft, Empathie zuzulassen und gleichzeitig diese auch aktiv vorzuleben. Sich in der Weihnachtszeit gegenseitig ein frohes Fest zu wünschen, stellt hierbei einen Anfang dar.

Verschärfter Ton im Bundestag

Auswirkungen auf das politische Wirken

Wenn es um die Durchsetzung politischer Interessen geht, sind alle Aspekte, Meinungen sowie Ansichten nur selten in Einklang zu bringen. Das liegt daran, dass Kompromisse nie zu dem führen, was alle eigentlich wollen. Es müssen stets Zugeständnisse gemacht werden, womit zahlreiche Menschen, so auch Bundestagsabgeordnete, kaum zufrieden sind. Am Zerfall der Ampelregierung kann jeder sehen, dass es in dem Programm verschiedener Parteien große Unterschiede gibt.

Der Zwist untereinander gibt immer wieder Wasser auf den Mühlen von Parteien aus der Opposition, was sich auch im Umgangston bei den Debatten bemerkbar macht. Respekt und Empathie scheinen seit Jahren im Bundestag nur eine Randnotiz zu sein, nicht mehr die gelebte Norm. Das Problem ist, ohne einen gemeinsamen Strang, an den demokratische Parteien ziehen sollten, bremst sich die Politik mitsamt Gesetzgebung stets selbst aus. Wichtige Entscheidungen werden gar nicht, falsch oder zu spät getroffen.

Der Wahlkampf für die Wahlen 2025 startet

Hohe Gefahrenlage für Helfer sowie Unterstützer

Noch nie war unsere Demokratie so gefährdet, wie aktuell. Zu Zeiten von Unsicherheit und steigenden Kosten erhöht sich der Druck im gesellschaftlichen Kessel. Extremistische Strömungen versuchen vermehrt, ihre eigenen Interessen durchzusetzen und das etablierte System zu destabilisieren. Alles fängt bei Wahlkampfveranstaltungen an, führt über das Bewerben von Parteien und Politikern und endet bei der Wahl selbst. Während dieses Zeitraumes sehen sich Helfer und Unterstützer immer derartigen Gefahren ausgesetzt, nicht nur im Internet.

Auch öffentlich lassen es sich viele nicht nehmen, Andersdenkende und Unterstützer der Volksparteien schaden zu wollen. Das geht über verbale Entgleisungen bis hin zu tätlichen Angriffen sowie Einschüchterungen des Umfeldes von den Betroffenen. Doch wie soll man sonst Wahlkampf betreiben, der sicher sowie seriös ablaufen soll? Traut man sich nicht mehr, öffentlich Parteien oder Politiker zu bewerben, läuft in unserer Demokratie gewaltig was schief.