Zehnte Klasse abgeschlossen und noch keine Perspektive

Sicherheitsfirmen als Ausbildungsbetriebe

Familien gelten in der Regel als erste Sozialisationsinstanz. Auch Kindergärten und Schulen bilden den Charakter und die Persönlichkeit von jungen Menschen aus. Mit dem Abschluss der zehnten Klasse ist die Entwicklung von Jugendlichen jedoch noch nicht vorüber. Wenn die Bildung und Erziehung durch Lehrer wegfällt, suchen junge Menschen eine Orientierungsalternative. Wieso also nicht eine Ausbildung bei einer Sicherheitsfirma machen und sich so für eine bodenständige Fachrichtung entscheiden? Eine Gesellschaft braucht nicht nur Akademiker sowie Verkäufer und Produktionsmitarbeiter.

 Als Angestellter in einer Sicherheitsfirma genießt man höchstes Vertrauen der Vorgesetzten und einer ganzen Gesellschaft. Kein Wunder, dort zu arbeiten heißt, als Vorbild kompetent zu fungieren, Souveränität sowie Selbstkontrolle zu erlernen und seine eigenen Erfahrungen in die tägliche Tätigkeit mit einfließen zu lassen. Genau dies sind einige der Ausbildungsinhalte und Vorteile, wofür es sich lohnt, eine Karriere in der Sicherheitsbranche zu starten.

Jobabbau bei der Polizei als Chance

Gefühlt an jeder Ecke wird etwas teurer oder eingespart, so das subjektive Empfinden zahlreicher Bürger in der Bundesrepublik.

Mit den damit verbundenen Sorgen vor Qualitäts- und Wohlstandsverlust sind diese natürlich nicht alleine. Gerade im öffentlichen Dienst wird seit Jahren häufiger der Rotstift angesetzt, als dass die Menschen überhaupt mitbekommen. Besonders ersichtlich werden Einsparungen dann, wenn Polizeireviere schließen und dafür noch vorhandene Wachen ein größeres Einzugsgebiet erhalten, welches die mit ihrer Arbeit sowie dem Wirken abdecken müssen.

 Viele Firmen beziehungsweise Privatpersonen haben in zahlreichen Regionen Angst vor Einbrüchen, Überfällen sowie Diebstählen und fühlen sich oft nicht mehr sicher. Von diesem Aspekt profitiert die Sicherheitsbranche, denn wo keine Polizei vorhanden ist, können Personen- und Objektschützer für Ruhe sowie Sicherheit sorgen. Gerade Unternehmen, aber auch private Veranstalter können so auf kompetentes Sicherheitsmitarbeiter setzen, wo die Polizei aufgrund von personellen Engpässen nicht tätig sein kann.

Sicherheitsfachkraft als zukunftsorientierter Beruf

Vor zwei Dekaden wurde die Arbeitsmarktreform immer weiter angeschoben.

Zahlreiche neue Berufe eroberten den Ausbildungs- sowie Arbeitsmarkt. Auch im Bereich des Objekt- und Personenschutzes hat sich so einiges getan. Mittlerweile kann die Branche zu Recht auf viele Möglichkeiten der individuellen sowie persönlichen Entwicklung verweisen. Gerade wer als Fachkraft für Arbeitssicherheit tätig ist, darf sich über einen abwechslungsreichen Job freuen. Als Dienstleister sowie Ansprechpartner zu fungieren und dabei aktiv helfen zu können, sind nur zwei der zahlreichen positiven Aspekte.

Es gibt viele Varianten, sich hier weiterzuqualifizieren beziehungsweise sich zu spezialisieren. Viele sind im Bereich der Arbeitssicherheit aktiv, andere arbeiten für renommierte Unternehmen wie den MS-Sicherheitsdienst oder die Bundeswehr. Letztlich wird immer und überall sehr gut geschultes Sicherheitspersonal benötigt, denn ohne Menschen aus diesem Segment wäre die gesellschaftliche Ordnung nicht mehr gegeben. Es lohnt sich also, Sicherheitsfachkraft zu werden. Neben einer branchenüblichen Bezahlung existiert stets ein kollegiales Miteinander.