Sicherheit in Supermärkten

Künstliche Intelligenz statt Sicherheitspersonal?

Der Fachkräftemangel hat uns alle seit Jahren fest in seinem Griff. Dennoch gibt es zumindest in einigen Bereichen es wirtschaftlichen Lebens Möglichkeiten, diesem teilweise entgegenwirken zu können. Ob diese Neuerungen nun jeder toll findet oder nicht, muss man stets für sich selbst bewerten. Gemeint ist damit der Einsatz von künstlicher Intelligenz beispielsweise im Einzelhandel. Täglich müssen Betreiber von Supermärkten wichtige Entscheidungen treffen, unter anderem wenn es darum geht, die Sicherheit der Kunden und die eigenen wirtschaftlichen Interessen im Auge zu behalten.

Das Verhindern von körperlichen Übergriffen und Ladendiebstählen, stellt dabei eine wichtige Aufgabe dar, welche Supermarktbetreiber kontinuierlich bewerkstelligen müssen. Gerade kleinere Filialen können sich das Einstellen von eigenem Sicherheitspersonal nicht leisten. Der Einsatz moderner Technologien, beispielsweise künstliche Intelligenz, könnte das Verhalten von Kunden innerhalb eines Supermarktes beobachten, analysieren und durch einprogrammierte Algorithmen mögliche Täter herausfiltern. Doch die Fehlerquote könnte anfangs hoch sein.

Fünf Euro mehr Kindergeld

Symbolpolitik statt Ursachenbekämpfung

Juchu, fünf Euro mehr Geld in der Tasche, diese eher ironisch gemeinte Aussage hören aktuell viele von uns an jeder Ecke. Tatsächlich soll das Kindergeld ab 2025 genau um diesen Betrag erhöht werden. Generell ist es eine tolle Sache, wenn Menschen monatlich mehr Geld bekommen, das Problem ist jedoch, dass dieses leider nicht die ganzen Preissteigerungen abfedern kann und Bürgergeldempfängern die fünf Euro mehr kaum zu gute kommt.

Letztgenannten wird die Erhöhung gegebenenfalls auf den Regelsatz angerechnet, somit verpufft in dem Fall diese vielleicht sogar gutgemeinte, nicht jedoch gutgemachte Maßnahme. Zum anderen sorgen die wechselhafte Inflation und ständigen Preissteigerungen für höhere Ausgaben. Familien mit Kindergeldbezug hoffen daher auf eine Ursachenbekämpfung der hohen Lebenserhaltungskosten, statt symbolisch das Kindergeld zu erhöhen. Personen ohne Kinder bringt die Erhöhung nichts, diese müssten in der Folge der Kindergelderhöhung einen Zuschuss oder dergleichen erhalten sowie ebenfalls bedacht werden.

Steht uns in vielen Regionen ein Zusammenbruch der Verwaltungen bevor?

Seit vielen Jahren wird das Thema Personalmangel breit in der Öffentlichkeit diskutiert.

Was vor Jahrzehnten mit dem demografischen Wandel begann, wurde durch einen zeitweiligen Geburtenrückgang verschärft. Gemeint ist damit das Vorhandensein von jungen Menschen sowie Fachkräften im Allgemeinen, welche heutzutage unsere Wirtschaft durch ihr berufliches Wirken stützen und gewährleisten sollen. Das Problem ist, geeignete Arbeitnehmer sind in vielen Teilen Deutschlands Mangelware, was auch die Kommunen und viele Verwaltungen sichtlich spüren.

Zahlreiche Abteilungen und Fachbereiche können nicht mehr mit dringend benötigtem Personal besetzt werden. Die Folge ist klar, einige dieser müssen sich zusammenschließen oder können für Bürger in der Region nicht mehr geöffnet werden. Das Problem ist, ohne die Gewährleistung einer funktionierten Infrastruktur, wo auch Verwaltungen mit dazugehören, droht regional ein Zusammenbruch. Der Wille, perspektivisch gesehen eigenes Verwaltungspersonal auszubilden, ist stets da. Doch woher sollen geeignete Bewerber und deren Ausbilder kommen?